Kapital B, über den Van-Gölü (Vansee) ab dem Wannsee, 16.-18.04.2014 (eigentlich bis 19.04.)

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Es gibt viele sagenumwobene Züge dieser Welt, welche entlegene Gegenden durchstreifen, welche man sonst als ausländischer Tourist wohl nie zu Gesicht bekommen würde. Der Transsibirienexpress oder die Tazara sind Beispiele. Ein weiterer ist der Transasyaexpress, welcher historisch eigentlich von Istanbul Haydarpasa nach Tehran verkehrt. Doch bedingt durch das Chaos um Istanbul 21 beginnt dessen Fahrt derzeit erst in Ankara. Einmal die Woche, immer Mittwochs, geht es auf Gleis 2 pünktlich um 10:25 los. Ob die Ankunft genauso pünktlich erfolgen wird, darauf werden keine Wetten entgegen genommen. Es stehen bereit vier Liegewagen der TVS2000 Serie der TCDD nebst einem Speisewagen, einem Gepäckwagen, einem Generatorenwagen und einer starken Diesellok der TCDD. Ist das Personal auch rein türkisch, unter den Reisenden dieses Zuges sind Türken so gut wie nicht zu finden. Es steigen in Ankara zunächst vor allem westliche Touristen auf Abenteuertour zu. Als im Flur meines Wagens auf einmal nur noch Schwyzerdütsch erklingt glaube ich zunächst an einen Scherz. Aber sind nicht gerade die Schweizer die besten Zugfahrer der Welt? Ebenso sehr gut vertreten sind Deutsche, danach folgen Spanier, Franzosen und es ist sogar extra ein Finne eingeflogen gekommen nur um diesen Zug zu fahren, zwei Tage nach dem Eintreffen in Tehran wird er wieder nach Hause fliegen, insgesamt ein Kurzurlaub von einer Woche bei dem es nur um diesen Zug geht. Die Hälfte der Plätze bleiben zunächst leer.

Noch während die letzten Vororte von Ankara vorbei ziehen ist es Zeit den Speisewagen zu testen. Dieser wird, wie fast immer, von einem sehr motivierten Kellner der TCDD geführt. Dieser weiß was seine Kundschaft auf dieser Fahrt braucht, ist im Zielland Alkohol ja untersagt, so soll sich der Reisende in diesem Speisewagen noch seine letzte Ölung geben. So geht es auch gleich mit einem Efes los. Laut Gerüchten erwirtschaftet der Speisewagen dieses Zuges die besten Umsätze in der ganzen Türkei. Da die Fahrpreise niedrig sind ist es durchaus vorstellbar das im Speisewagen mehr Umsatz erwirtschaftet wird als durch den Verkauf der Fahrscheine. Nach sieben Stunden Fahrt wird Kayseri erreicht, die erste Großstadt östlich von Ankara. Hier steigt die zweite Hälfte der Reisenden zu und alle Plätze sind belegt. Die nun hier Zusteigenden sind ausnahmslos Iraner auf dem Weg zurück in ihre Heimat, häufig nach einem Urlaub oder einem Verwandtenbesuch. Diese fluten den mitgeführten Gepäckwagen bis zum Platzen. Ich teilte mein vier-Personen-Abteil seid Ankara mit jenem Finnen, nun bekommen wir einen Iraner und seine junge Nichte hinzu. Zunächst sind wir traurig das wir nicht unter uns bleiben konnten wegen der Enge. Auch die Iraner scheinen auf dem ersten Blick nicht ganz glücklich damit zu sein ihre Reise nun mit uns teilen zu müssen. Da ihr Englisch auch nicht gut ist kommt in den ersten Stunden kaum eine Kommunikation zu Stande. Trotzdem sollte es sich für uns noch auszahlen mit diesen Iranern eine Zweckgemeinschaft zu bilden.

In den Abendstunden rollen wir durch das mittelanatolische Hügelland und langsam lernen wir unsere neuen Mitreisenden kennen. Wir organisieren das Abteil und teilen unser Essen. Es fällt auf das der türkische Speisewagen kaum von Iranern besucht wird, dies muss wohl daran liegen das aufgrund der schwachen iranischen Währung die Preise sehr hoch sind. Trotzdem sitzen unsere beiden Iraner am Abend auf ein Glas Tee im Speisewagen. Ich geselle mich dazu und mir gelingt der Coups die drei Tee für alle zu zahlen, ein seltener Erfolg eines Ausländers gegenüber einem Iraner. Am nächsten Morgen geht es stundenlang durch die herrliche ostanatolische Landschaft immer weiter und weiter hinauf. Man bekommt einen echten Eindruck vom wilden Kurdistan. Aber man sieht auch viele Staudammprojekte, welche Narben in die Landschaft reißen und welche die Verlegung der Bahn innerhalb der nächsten Jahren an einigen Stellen notwendig machen. Und auf einmal sind wir auf der einsamen Hochebene, die Landschaft ändert sich schlagartig. Schneebedeckte Berge tauchen im Blickfeld auf. Der Zug fährt nun nur noch sehr langsam, dem schlechten Zustand der Gleise geschuldet. Eigentlich sind es nur noch wenige Kilometer bis Tatvan, der vorläufigen Endstation, aber es braucht trotzdem Stunden. Dies lässt aber die Zeit die Landschaft eingehend zu betrachten. Es ist nun Zeit dem Speisewagen einen letzten Besuch abzustatten auf ein Bier, wer weiß wann es das nächste geben wird. Endlich taucht der Van Gölü im Blickfeld auf und wir schlängeln uns runter in den Bahnhof von Tatvan. Obwohl Tatvan als Endstation auf unserem Zuglauf genannt ist steigt niemand aus. Der Zug wird nun rückwärts von der Lok auf eine Stichbahn gedrückt, welche hinunter an das Seeufer führt. Hier steigen alle Reisenden aus und nehmen Platz auf einer alten und rostigen Eisenbahnfähre. Der Gepäckwagen wird noch auf die Fähre rangiert, er wird uns weiter begleiten. Dann verschwindet der mittlerweile leere türkische Zug wieder hinauf in den Bahnhof.

Das Eisenbahnnetz in der Türkei ist dreigeteilt. Neben dem zentralen anatolischen Netz, welches mindestens 95% der Streckenlänge ausmacht, gibt es noch zwei Nebennetze. Und die beiden einzigen derzeit verkehrenden internationalen Züge binden in diese Nebennetze ein. Da ist zum einen das europäische Netz, welches von Bulgarien und Griechenland nach Istanbul führt. Hier wird mittlerweile an einer Verbindung zum Hauptnetz gearbeitet, aber nicht ganz ohne Sorgen, darüber wurde bereits berichtet. Das Hauptnetz wiederum ist verbunden mit Syrien, dem Irak und Armenien, früher UdSSR. Aber zu Armenien ist die Grenze seit 20 Jahren geschlossen, die Gleise sind verrotet und überwuchert. In Syrien ist Krieg und die Gleise in den Irak führen durch Syrien. Nach Georgien wird derzeit gerade eine neue Verbindung erstellt. So ist der derzeit östliche Punkt des Hauptnetzes am Verladekai in Tatvan, am Westufer das Vansees. Von hier wird zum Ostufer verschifft, von wo es das zweite Nebennetz seinen Ausgang hat. Ein einsames Gleis führt 70 Km weiter nach Osten, nahe am biblischen Berg Ararat vorbei in den Iran. Und diesen Weg wollen wir nun nehmen.

Der Wannsee von Berlin liegt in herrlicher Lage und lädt zum Verweilen ein. Ganz anders empfängt einen der Van Gölü. Er ist ca. 10 mal so groß wieder Bodensee und sieht daher eher aus wie ein Meer. Da er über keinen Abfluss verfügt ist er sehr stark Salz- und Laugenhaltig. Kein Lebewesen schafft es in seinem kalten Wasser zu überleben. Es gibt nur eine sehr seltene Fischart, welche ausschließlich im Mündungsgebiet eines zulaufenden Flusses überleben kann. Die Vegetation um den See herum ist schroff, karg und eher abweisend. Zum Südufer hin, dem unsere Fähre folgt, steigen sofort karge Berge auf. Aufgrund des aggressiven Seewassers sind die hier seit einigen Jahrzehnten Dienst tuenden Eisenbahnfähren stark von Rost angegriffen und scheinen es nicht mehr allzu lange zu machen. Als unsere Fähre ablegt zieht der Himmel zu, es weht ein kalter Wind und bald kommt Regen auf. Passendes Wetter zur Stimmung am See. Kein Vergleich zum sommerlichen und grünen Wannsee von Berlin.

Auf der Fähre gibt es bereits kein Bier mehr. Jetzt sind aber alle Reisenden gemeinsam in einem Raum und können sich endlich einmal besser kennen lernen als in den Zugabteilen oder -fluren. Sofort kommen die Iraner mit den Touristen in Kontakt und es wird gegenseitig zum orientalischen Tanz aufgefordert. Jeder ist Begeistert, draußen wird es mittlerweile Dunkel und man versäumt eh nichts. Spät am Abend wird dann der Landungssteg von Van, der gleichnamigen Stadt erreicht. Hier erwartet uns der Gegenzug aus dem Iran, welcher seine Reisenden an die Fähre abgibt während wir in orientalischem Chaos versinken. Keine Reservierung ist für diesen Zug mehr gültig, das iranischen Zugpersonal bittet die Reisenden Vierergruppen zu bilden und einen Vertreter jeder Gruppe mit allen Tickets und Pässen vorzutreten. Diesem wird dann ein Abteil zugewiesen. Da das Personal nur persisch spricht ist nun derjenige im Glück, welcher einen hilfreichen Iraner zu seiner Seite hat. Selbst wenn man es schafft sich sein Abteil ohne iranische Hilfe zuteilen zu lassen hat man immer noch ein Problem. Denn die neuen Platznummern werden nur in persischen Zahlen angegeben, welche für uns westliche Reisenden nur Hieroglyphen sind. So aber finden wir recht schnell in unserer alten Reisegruppe ein neues Abteil und, welch Wunder, der iranische Zug ist komfortabler als der türkische. Die Iraner verteilen dieselbe Anzahl an Reisenden in fünf Waggons, welche bei den Türken in lediglich vier Waggons fuhren. Erstmalig interessiert sich nun auch das iranische Zugpersonal ob auch alle Fahrgäste über ein Visum für den Iran verfügen. Im türkischen Zug spielte dies keine Rolle, wenn sich da jemand ein Ticket ergattert hätte ohne Visum dann würde er jetzt eben mitten in einer leicht verregneten und kalten Nacht am Verladepier von Van stranden, keine so tolle Aussicht.

Nun müssen sich die ausländischen Fahrgäste an den Rhythmus des iranischen Speisewagens gewöhnen, was nicht jedem auf Anhieb leicht fällt. In der Türkei läuft es ab wie bei uns, jeder kommt und geht wann er will. Im Iran sollte man sich dagegen besser dem Zeitplan des Personals anpassen. Früher oder später kommt der Schaffner und fragt jeden ob und was er wo essen will. Die Züge sind so gut ausgestattet das die Mahlzeiten auch problemlos im eigenen Abteil eingenommen werden können. Irgendwann später wird dann das Essen verteilt. So muss niemand verhungern. Wer dagegen versucht einfach mal so in den Speisewagen zu gehen stört diesen durchgeplanten Ablauf und könnte u.U. nicht sofort bedient werden. Auch beim Ablauf dieser Bestellungen sind unsere iranischen Freunde wieder sehr hilfreich, da längst nicht jeder Mitarbeiter der iranischen Eisenbahnen Englisch spricht. Und immer wieder wird jeder Reisende unaufgefordert mit Tee und kleinen Snacks versorgt. Überhaupt ist es verrückt wie viel Personal in so einem iranischen Zug mitfährt. Jeder Wagen verfügt über einen eigenen Schaffner, welcher sich um die Essensbestellungen seiner Fahrgäste zu kümmern hat. Dieser wäscht dann auch das benutzte Essgeschirr seines Wagens von Hand. Dann gibt es extra mitfahrendes Reinigungspersonal, welches immer wo es gerade notwendig ist die Mülleimer leert oder die Toiletten reinigt.

Dann erreichen wir mitten in der Nacht die Grenze. Zunächst den türkischen Grenzbahnhof. Obwohl hier eigentlich nur der Ausreisestempel in die Pässe müsste zieht sich diese Prozedur über Stunden hin. Als es dann endlich weiter geht kommen wir höchsten fünf Kilometer voran, dann sind wir im iranischen Grenzbahnhof. Die Nacht wird nun noch kürzer da hier die Uhren um eineinhalb Stunden vorgestellt werden. Hier werden zunächst von allen Reisenden die Pässe eingesammelt. Eine halbe Stunde später heißt es sämtliche Reisenden haben mit ihrem gesamten Gepäck im Bahnhofsgebäude anzutreten. Bei dem vollen Gepäckwagen eine tolle Vorstellung. Die Stimmung ist eisig bis ängstlich. Nichts geht voran, die Beamten scheinen alle Zeit der Welt zu haben. Ganz still frage ich mich ob meine Reise in dieses Land vielleicht doch ein Fehler war und die Horrorgeschichten doch nicht nur eine reine Ente unserer Presse sind? Stunden später werden die Pässe wieder ausgeteilt, ohne weiteren Kommentar finde ich neben meinem Visum den Einreisestempel. Keiner stellt Fragen was ich denn im Iran machen oder tun wolle. Direkt danach beginnt das Filzen der Koffer und Taschen. Aber alle Ausländer werden höflichst durchgewunken, die Iraner dagegen um so härter rangenommen. Bei einem riesigen Koffer eines Iraners ist bei dieser Prozedur irgendwo eine Naht aufgerissen und der Eigentümer führt eine sehr hitzige Diskussion mit den Zöllnern. Obwohl kein Wort für mich zu verstehen ist merke ich das er die Zöllner alles heißt, von Angst oder Respekt gegenüber seinem Staat ist da nichts mehr zu spüren. Der Zorn über die kaputte Tasche ist stärker. Die Grenzbeamten wirken gegen die wilden Schimpftiraden kleinlaut und machtlos und versuchen erfolglos zu beschwichtigen. Bis diese ganze Prozedur ihr Ende gefunden hat haben wir eine Verspätung von sieben Stunden zusammen. Später erfahre ich dann den Sinn dieser ganzen Aktion. Es geht darum das viele Iraner Alkohol aus der Türkei mit nach Hause nehmen wollen und die Zöllner versuchen ihren Teil vom Kuchen abzubekommen. Wer sich gleich freiwillig meldet dem wird der Preis genannt damit die Tasche später nicht gefilzt wird. Wer dies versäumt bekommt seinen Alkohol konfisziert, darüber freuen sich dann die Zöllner, so können sie mal wieder im privaten Rahmen einen feucht-fröhlichen Abend verbringen.

So erleben wir zumindest die interessante Landschaft direkt hinter der Grenze bei Tageslicht. Der Zug fährt hier mindestens doppelt so schnell wie zuletzt der türkische Zug auf den letzten Kilometern vor Tatvan, das heißt die Gleise müssen sich in einem deutlich besseren Zustand befinden. Die Landschaft wechselt ständig, das Wetter auch. Sehr eindrucksvoll ist wie wir durch ein Gewitter fahren. Es ist nun noch viel Zeit bis Tehran erreicht wird, welche zum intensiven Kontakt zwischen den Reisenden genutzt wird. Iraner und Touristen finden zusammen, helfen sich, machen Pläne sich wieder zu treffen. Und mir fällt in diesem Zug sofort auf das die Auslegung der Sittengesetze derzeit sehr lax ist. Viele Frauen sitzen bei offener Tür im Abteil oder laufen im Gang herum und tragen kein Kopftuch, niemand würdigt dies eines Blickes oder Kommentars. Nur wenn es in den Speisewagen geht oder raus auf den Bahnsteig, dann wird das Kopftuch schnell übergeschwungen. Andere Iraner sehen sich auf ihrem PC „Fast and Fourious 6“ in Englisch mit Untertiteln an, jeder kann dies von Außen sehen obwohl dieser Film im Iran eigentlich verboten ist. Anstatt diesen Film heimlich anzusehen laden sie auch noch viele Leute ein diesen Film mit ihnen zusammen anzusehen. Kurz vor zwei Uhr am frühen Morgen wird dann schließlich Tehran erreicht. Eine ideale Zeit für einen fremden, übermüdeten Reisenden, welcher vorher noch nie dieses Land besuchte, die Sprache nicht spricht und die Schrift nicht lesen kann. Busse und U-Bahnen verkehren zu dieser Zeit auch schon seit Stunden nicht mehr. Im Bahnhof spielen sich nun herzliche Momente ab als die Iraner und die Touristen sich verabschieden müssen. Die Adresse meiner Unterkunft liegt ca. 15 Km nördlich vom Bahnhof. Da auch meine deutsche Simkarte hier kein Netz bekommt habe ich bereits einen Iraner Stunden vorher in meiner Unterkunft anrufen lassen, dabei wurden die Adressangaben nochmals geprüft. Dieser Iraner kümmert sich nun ein Taxi für mich zu finden, den Preis auszuhandeln und das genaue Ziel anzugeben. Zur Sicherheit gibt er dem Taxifahrer noch die Telefonnummer meiner Zielperson, damit nichts schief gehen kann. So fahre ich dann durch die leeren Straßen von Tehran und wirklich, es klappt, ich erreiche mein Ziel schnell und ohne zu viel bezahlt zu haben gegen halb drei am frühen Ostersamstag morgen.

 

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2 Gedanken zu “Kapital B, über den Van-Gölü (Vansee) ab dem Wannsee, 16.-18.04.2014 (eigentlich bis 19.04.)

  1. Istanbul scheint ja derzeit relativ „eisenbahnfeindlich“ zu sein, die Fernzüge werden weit von der Metropole am Bosporus ferngehalten. So auch Dein Zug, der erst in Ankara begann. Eine spannende Reise! Hoffentlich ändert sich das mit den Einschränkungen bald wieder, ich möchte gerne von Europa aus „in einem Stück“ mit der Bahn in und durch die Türkei reisen. Weiterhin viel Spaß beim Zugfahren und viele Bahnabenteuer!

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